2024

Ariane Epars

Ariane Epars

Ariane Epars, LVX 1695 grammes, 2020, Graphit auf Transparentpapier, Klebeband, Graphitpulver und Weisskleber, Association des Ateliers 49, Espacelvx, Corseaux

Ariane Epars, Noble bréviaire, 2018, Schloss Saint-Maire, Treppenhaus Delagrange, Lausanne

Ariane Epars, Frise, 2014, Freilegung der Mauerstruktur eines Raums, 2,5 x 25 x 8’000 cm, Haute Ecole Pédagogique, Lausanne

Ariane Epars, Cor Ross, 2008, Kalkputz, Fresko-Mineralfarbe, Krypta der Kirche Nosa Dona, Promontogno, Val Bregaglia

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Über

Ariane Epars unternimmt eine zeitgemässe und plastische Neuinterpretation von Objekten, Orten oder Strukturen, die Gefangene ihrer historischen Vergangenheit geworden sind. Ihr Interesse gilt besonders der Beziehung zwischen Kunst und Architektur. So hat sie auch zahlreiche Interventionen im Kontext von Bauten realisiert. Die Arbeiten gehen von einem konkreten Ort aus, hinterfragen seine Identität, seinen Geist und seine Geschichte und liefern einen klärenden Kontrapunkt dazu. In einer Geste des Reparierens, die manchmal bis zur Zerstörung reicht, entfernt die Künstlerin eher, als dass sie hinzufügt. Sie setzt Linien frei, stellt Funktionen wieder her oder aktualisiert sie, befreit Räume und fasst ihre Bedeutung zusammen.

Biografie

Ariane Epars wurde 1959 in Pompales (Waadt) geboren und lebt in Cully (Waadt). Sie studierte an der Ecole supérieure d’art visuel (heute: Haute école d'art et de design HEAD) in Genf und arbeitete nach ihrem Studium acht Jahre in Hamburg. Die bildende Künstlerin erhielt mehrere Preise, u.a. den Kulturpreis Manor, Lausanne, 1996 und den Preis FAS des Bunds der Schweizer Architekten 2014. Sie war 2006 bis 2010 Mitglied der beratenden Kommission des Fonds cantonal d'art contemporain, Genf. Als Lehrbeauftragte arbeitete sie 2008 bis 2023 im Propädeutikum der Ecole de Design et Haute Ecole d'Art (EDHEA), Sierre. Ausstellungen realisierte sie u.a. im Haus der Kunst München, im Kunstmuseum Bonn und in der Mathildenhöhe in Darmstadt. Arbeitsaufenthalte führten sie an die Chinati Foundation in Marfa, Texas (2003), oder zur Fondation Camargo, Cassis und Cipm, Centre international de poésie, Marseille (2020).

Info

Weitere Informationen
http://www.arianepars.ch/