Aglaia Haritz
Über
Aglaia Haritz verbindet in ihren Arbeiten auf komplexe Weise soziale Reflexion, die Erforschung von Weiblichkeit und persönliche Introspektion. In ihren Stickereien integriert sie Elemente aus Archiven, zeitgenössischen Erzählungen und persönlichen Erinnerungen, wodurch sie visuell faszinierende und tief bedeutungsvolle Werke schafft. Die Künstlerin hebt Kontraste hervor und spricht zeitgenössische als auch universelle Themen an. Indem sie Fäden des Lebens und des Todes mit Näh- und Sticktechniken verwebt, entwickelt Haritz ein einzigartiges Ausdrucksvokabular. Dieses thematisiert die Komplexität und Widerstandfähigkeit der Menschheit und greift aktuelle Fragestellungen auf.
Biografie
Aglaia Haritz (*1978, lebt und arbeitet im Tessin) absolvierte ihr Diplom in plastischen Künsten an der L’École nationale supérieure d’art et de design de Limoges (Ensad Limoges), Frankreich. Ihre vielfach ausgestellte künstlerische Praxis wurde sowohl in der Schweiz als auch international präsentiert, darunter im Museo d’arte Mendrisio (2020), der Gabriel Caruana Foundation im Rahmen der europäischen Kulturhauptstadt Valletta, Malta (2018), der Biennale von Marrakech (2016) oder im Le Cube – independent art room, Rabat, Marocco (2014). Zu ihren bedeutenden Künstlerinnen-Residenzen zählen unter anderem Aufenthalte in Malta, Marokko, Libanon und der Türkei.
Haritz war von 2019 bis 2023 Mitglied der Jury bei der Kunstresidenz Centro Internazionale di Scultura (CIS) in Peccia. Zu ihren Publikationen gehören Beiträge zu Kunstbüchern und Katalogen, wie «Womanhood and Sustainability» (2023) und «Unravelling Women’s Art» (2021). Ihre Werke sind Teil bedeutender Sammlungen, darunter die des Museums d’arte Mendrisio, des Museo della Svizzera Italiana und von Credit Suisse.
Info
Weitere Informationen
http://aglaiaharitz.com/






