2016

Christina Kubisch

Über

Christina Kubisch ist eine deutsche Installtionskünstlerin im Bereich Klangkunst. Sie trat schon früh mit Projekten im Schnittfeld von Bildender Kunst, Medien und Musik in Erscheinung. In den 1970er Jahren waren es vor allem genderkritische Video-Performances, gefolgt seit Beginn der 1980er Jahre von raumbezogenen Klanginstallationen mit magnetischer Induktion und anderen meist selbstentwickelten audiovisuellen Mitteln. Seit Mitte der 1980er Jahre bezieht Christina Kubisch auch Licht und Materialstrukturen in ihre Arbeiten ein, die in ihren oft großformatigen Installationen visuelle und akustische Elemente zu einer neuen Einheit verbinden. Die international renommierte Klangkünstlerin Christina Kubisch ist von Juli bis September 2016 Artist in Residence in Stein am Rhein.

Biografie

Christina Kubisch (*1948) erhielt zahlreiche Stipendien und Preise. Sie ist seit 1997 Mitglied der Akademie der Künste Berlin. Sie lehrte von 1994 bis 2013 als Professorin für Audiovisuelle Kunst an der Hochschule der Bildenden Künste Saar in Saarbrücken, wo sie eine neue, junge Generation von vielseitigen Medienkünstler:innen herangebildet hat. Nach Studien- und Lehraufenthalten in Deutschland, der Schweiz und Italien sowie Gastprofessuren u.a. in Holland und Frankreich lebt sie seit 1986 in Berlin. Im Rahmen der Donaueschinger Musiktage 2016 wird Kubisch am 15. Oktober 2016 der Karl-Sczuka-Preis für das Radiostück Desert Bloom verliehen.

Blogeintrag 31. Aug. 2016 (Stein am Rhein. Wie klingt das?)
Blogeintrag 21. Sept. 2016 (Elektromagnetische Stadtspaziergänge in Stein am Rhein)
Blogeintrag 12. Okt. 2016 (Nah und fern)

Info

Weitere Informationen
www.christinakubisch.de